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Die Welt der kleinen Figuren von PLAYMOBIL

 

Ein Feuerwehrmann, ein Polizist, eine Reiterin, ein Taucher - das, was die 7,5 Zentimeter großen Figuren darstellen können, ist so vielseitig wie das, was mit den kleinen Figuren mitgeliefert wird: Das System-Spielzeug Playmobil ist facettenreich und damit hervorragend geeignet für Kinder, die ein möglichst vielseitiges und wandelbares Spielzeug wünschen._Auch, wenn die Figuren aus Kunststoff sind und eine harte Materialbeschaffenheit aufweisen, sind sie formbar und vielseitig einsetzbar. Neben beweglichen Armen, Händen, Beinen und dem Kopf lässt sich auch die Welt verändern, in der sie agieren: Was eben noch ein Baggerfahrer war, wird mit Sauerstoffflasche und Taucherbrille ohne weiteres zum Taucher. Verschiedene austauschbare Accessoires wie zum Beispiel unterschiedliche Werkzeuge oder Waffen lassen so leicht in der Szenerie und somit auch in der Handlung springen. Natürlich werden auch die nötigen Kulissen zu den entsprechenden Figuren mitgeliefert - denn was wäre ein Polizist ohne sein Polizeiauto?_Playmobil hat eine starke Konkurrenz. Doch anders als diese verfolgt die Firma keine ausgefeilte Merchandising-Strategie, die sich an medialen Highlights orientiert: Vorbilder für Szenerien (auch "Welten" genannt) stellen keine Filme oder andere Medien dar. Stattdessen gibt es markenorientierte Sets und "gebrandete" Accessoires: Flugzeuge mit besonderen Airline-Logos, Bagger mit den Namen bekannter Baggerhersteller oder T-Shirts von namhaften Designern. Eingefleischte Playmobilfans müssen heute auf eine lebensgroße Playmobilwelt nicht mehr verzichten: Ein in Zirndorf errichteter Playmobil-Freizeitpark, der sogenannte Playmobil FunPark, erlaubt es Klein und Groß, real in die Playmobilwelt einzutauchen. Weitere Parks bestätigten den Erfolg: Paris, Malta oder Athen verfügen inzwischen ebenfalls über einen Playmobil-Funpark!_Playmobil wurde 1974 gegründet. Die Ölkrise erlaubte eine schnelle Positionierung der Firma, denn der verzehnfachte Kunststoffpreis der Ölkrise ermöglichte einerseits eine gegenüber anderen Spielzeugherstellern verhältnismäßig günstige Produktion der äußerst kleinen Figuren und andererseits einen geringen Marktpreis für die Käufer. So wurde das Produkt Mitte der Siebziger dankend angenommen. Die Firma geobra Brandstätter (nach dem Namen des Firmeninhaber Horst Brandstätter) stellte das Produkt 1974 erstmals auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor. Die vorgestellten Spielwelten waren „Wilder Westen", „Ritterzeit" und „Baustelle". Weitere folgten. Doch erst im Jahre 1983 kamen auch Spielwelten dazu, mit denen Mädchen etwas anfangen konnten...

Im Laufe der Jahre hat sich an den Figuren selbst nicht viel verändert: Wenn überhaupt wird weiter an der Beweglichkeit gearbeitet, das Aussehen und das aufs Wesentlichste reduzierte Design der Figuren ist geblieben.

Mithilfe dieser kleinen aber doch vielseitigen Figuren hat es die Firma geobra Brandstätter zu einem Marktführer der Spielwarenbranche geschafft. Heute besteht das Sortiment aus um die 250 bis 300 verschiedenen Artikeln; die Figuren können einzeln für etwa zwei Euro gekauft werden.